[…] haftserhalt» wird im «Beurteilungsschema» und von der «Begleitgruppe» zu wenig Gewicht beigem essen und unterliegt deshalb regelmässig gegen die wirtschaftlichen Interessen der Netzbetre iber. Wir erhoffen uns von Frau Grêt-Regamey Ideen über Möglichkeiten, wie diese Situation verän dert werden könnte. Frau Grêt-Regamey berichtet über die Aufgabenstellu ng und die Arbeitsinstrumente ihres Instituts für Raum- und Landschaftsentwicklung an der ETHZ. Beispiele: Es werden repräsentative Umfragen zur Akzeptanz von Landschafts-Veränderungen gemacht und ausgewertet. Auswirkungen von geplanten Infrastrukturen in Lands chaften. Verschiedene Situationen können simuliert und optimiert werden. Wichtige Au ftraggeber sind Swissgrid und BFE. Die HSUB-Mitglieder wenden ein, dass aktuell dieses Instrument wohl v. A. zur Optimierung von Freileitungs-Trassen verwendet werde. Kabeltrassen werden von den Netzbetreibern als schwierig, teuer und landschaftsbelastend (Waldschneisen) gewe rtet. Überlegungen zu alternativen Bauverfahren wie "Horizontalspülbohrverfahren", "Mi crotunneling", etc. sind kaum zu erkennen. Für eine korrekte Abwägung der «besten» Leitungsfüh rung/Technik seien solche Alternativen jedoch zwingend einzubeziehen. Frau Grêt-Regamey kann sich vorstellen, unsere Anli egen nach höherer Gewichtung von Landschaftswerten im SÜL-Verfahren mittels Master-A rbeiten ihrer Studierenden zu untersuchen. Folgende Themen wären interessant: Beschreibung und Auswertung, wie Landschaftswerte i m SÜL-Verfahren generell gewichtet werden. Spezifische Untersuchung zum SÜL-Projekt Chippis-Mö rel: www.swissgrid.ch/de/home/projects/project-overview/chippis-moerel.html Spezifische Untersuchung zum SÜL-Projekt 611 Nieder wil-Obfelden (Reusstalleitung): http://www.hsub.ch/ vslr/ 18.12.19 hk